Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Maßnahmenplan zu erstellen, um aufzuzeigen welche Schritte die Stadt Feuchtwangen zukünftig resilienter gegen extreme Wetterbedingungen, wie Hitzeperioden, bzw. Starkregenereignissen macht. Hierbei sollten neben einer Bestandsaufnahme konkrete Vorschläge erarbeitet werden, um künftig die Bevölkerung besser zu schützen.
- Wo fehlen Bäume?
- Wo muss eine Beschattung sichergestellt werden?
- Welche Plätze heizen sich besonders auf?
- Wo könnten zusätzliche Brunnen oder Trinkwasserstellen entstehen?
- Wo wäre Entsiegelung sinnvoll?
- Welche Straßen eignen sich für mehr Begrünung?
- Wo besteht Starkregengefahr?
- Wo können Rückhalteflächen geschaffen werden?
Begründung:
Durch den fortschreitenden Klimawandel nehmen auch in Feuchtwangen extreme Wetterereignisse zu. Die außergewöhnlich lang andauernde Hitzeperiode in diesen Tagen ist beispielhaft zu nennen. Besonders schützenswerte Gruppen sind dabei Senioren und Kinder. Bereits im April 2024 wurde auf Anregung der Stadträte Herbert Lindörfer und Marko Hedler mit Herrn Klaus-Jürgen Edelhäuser ein Referent geladen, welcher in seinem Vortrag eindringlich vor den negativen Folgen für Städte bei zukünftigen Wetterextremen gewarnt hat. Gleichzeitig wurden Empfehlungen und Beispiele aufgezeigt, welche den städtischen Raum bei starker Hitze erträglicher gestalten. Von Beschattung bis Begrünung, von mehr Kühlung durch Brunnen bis hin zu baulichen Maßnahmen zur besseren Zurückhaltung von Wasser bei Starkregenereignissen. (Stichwort Schwammstadt).
